Der erste Urlaub mit Mini Dude – Amsterdam 

Hallo zusammen,

der erste Urlaub mit dem Mini Dude, das ist schon was besonderes. Wir wollten das Reisen erst mal “austesten” und haben die Light-Version gewählt. Ein Städtetrip nach Amsterdem war im Juli Oskar’s erster Urlaub. Ich wollte dazu ein paar Gedanken und Erinnerungen da lassen, für alle die es interessiert 🙂

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Anreise: Wir hätten von Braunschweig sicherlich auch mit dem Auto fahren können, wahrscheinlich wäre es sogar schneller gewesen. Wir haben uns aber für eine Anreise im Zug entschieden, da wir dort den Kleinen flexibler bespaßen konnten als im Auto. Dies hat sich auch bezahlt gemacht. Da wir rechtzeitig gebucht haben, war es sogar recht günstig und wir mussten nur einmal umsteigen. Im Kleinkindabteil lernt man außerdem auch IMMER (!) spannende Menschen/Familien kennen. Meistens wachsen die Kinder zweisprachig auf oder die Familie lebt im Ausland und ist auf Deutschlandbesuch. Also das waren bis jetzt unsere Erfahrungen, da fühlt man sich glatt etwas langweilig 😉 Aber die Zugreise kann ich definitiv empfehlen. Ein Tipp: Nehmt Reiserucksäcke mit, keine Koffer. Und immer den Kinderwagen mitnehmen, auch wenn ihr das Baby viel tragt. Da kann man den Reiserucksack reinlegen. Oder die Shopping-Ausbeute 😉

Unterkunft: Klar, Amsterdam besteht aus Grachten und niedlichen kleinen Häusern. ABER: Habt ihr schon mal einen Kinderwagen diese Stufen rauftragen müssen? Nein? Wir wollten das auch nicht austesten und somit haben wir unsere sonst-favorisierte-Art-von-Unterkung AirBnB (oder Ferienwohnung) für ein Hotel am Rand von Amsterdam getauscht. Mit Aufzug und breiten Gängen. Hat sich dank guter Anbindung mit den Öffentlichen auch bezahlt gemacht, auch wenn es sonst wohl eher ein Business Hotel ist. Der Name des Hotels war Westcord Fashion Hotel und ich kann es definitiv empfehlen, alle waren sehr kinderfreundlich. Und wäre ich nicht so faul gewesen, hätte ich auch den Pool ausgetestet 😀

Land und Leute: Also wirklich, diese Niederländer sind einfach cool. Und freundlich. Ich habe in meinem Praktikum in den USA viele Niederländer kennengelernt und es waren ohne Ausnahme einfach sehr sehr nette Menschen. Das ist auch in Amsterdam so. Mit Kindern fällt einem das noch mehr auf. In den Bahnen gibt es gekennzeichnete Flächen für Kinderwagen und alle springen sofort auf, wenn man zur Tür reinkommt. Und jeder lacht das Baby an. Ich war wirklich begeistert. Außerdem haben wir zwei liebe Bekannte aus meiner Zeit in San Francisco wiedergesehen (da haben wir dann übrigens das mit dem Kinderwagen-drei-enge-Stockwerke-hochtragen doch getestet) und auch mit Ihnen war es so, als würden wir uns jeden Tag sehen. Obwohl wir uns seit 2011 nicht gesehen haben. Wirklich schön.

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Essen: Wer uns kennt, wir planen Urlaube oft nach den Restaurants bzw. lassen uns von Locals inspirieren. Deswegen habe ich vorher schön die Instagram-Accounts von Amsterdam-Locals abgegrast und ein paar Juwelen rausgepickt. Tripadvisor kann man ja auch nicht mehr trauen 😉 Ein paar Favoriten:
* Thai Bird — AAAAH, dieses Pad Thai. Ok, ich war noch nie in Thailand, aber es muss einfach so schmecken!!! Und dabei relativ günstig für Amsterdam. Wir waren “nur” im Imbiss, ist aber trotzdem Platz zum Setzen.

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* Foodhallen – Hatte ich mir vorher markiert und war dann ganz freudig überrascht, dass es nur zwei Haltestellen von unserem Hotel entfernt war (also etwas außerhalb der Innenstadt) und wir somit sogar zweimal hingegangen sind. Street Food im szenigen Ambiente. Was will ein Foodie mehr? 🙂 Empfehlen kann ich den Crispy Crab Burger und die … Aber eigentlich war alles suuuuperlecker! Meistens kann man nur mit Kreditkarte zahlen, es lebe die Technologie!


* Kerkstraat 59 (Frühstück und Mittag; Abends daneben im Los Pilones)
Gleich in der City gibt es wohl das beste mexikanische Essen der Stadt (zumindest laut einer mexikanischen Bloggerin). Abends gibt es das Los Pilones nebenan, aber wir konnten leider nur Mittags vorbeischauen, das es Abends zu weit weg gewesen wäre (Schlafenszeiten mit Kindern 😉 ).. Wir hatten auch “nur” den Cesar’s Salad (jaja, ist nicht mexikanisch!!!) ABER! der war wirklich einer der Besten, den ich je gegessen habe! Und die Location war mega cool (habe leider kein Foto gemacht), da könnte man gut Margaritas trinken, wenn das dann wieder geht 😉

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* Coffee and Coconuts (C & T) – Frühstück
Hier muss ich sagen hat mich die Location gelockt. Suuuper cool auf mehreren Ebenen. Viele Selbstständige mit Laptops am Start. Leider muss ich sagen, dass mir das Essen nicht soooo überzeugt hat, aber der Kaffee war weltklasse! Und das sage ich als Nicht-Kaffee-Liebhaberin!!!! Also zum Kaffee & Kuchen & Location genießen sehr zu empfehlen.

* Bakers & Roasters – Frühstück
Ja, ich liebe Frühstück! Und hier sind wir wirklich auf unsere Kosten gekommen. Die Location ist schon etwas “hip” und das merkt man auch an den Preisen. Leider etwas teurer, aber die Qualität stimmt auch. UND schon wieder ein Superlativ!!! DER BESTE CARROT CAKE in meinem Leben. Ich träume noch immer davon. Deswegen musste auch das scheußliche Foto von mir mit hier rein, aber es zeigt das gute Stück in voller Pracht. Alles andere war aber auch super lecker!

* Greenwoods – Frühstück
Frühstück Nummer 3. Ich wollte bei dem schönen Wetter unbedingt noch mal in den Grachten frühstücken und somit zog es uns ins Greenwoods, einem britischen Lokal. Auch hier wurden wir nicht enttäuscht, aber der Carrot Cake konnte nicht mit dem aus dem Bakers and Roasters mithalten (Ja, ich werde jetzt inoffizielle Carrot Cake Testerin 😉 ) …

Sehenswürdigkeiten: Mit Kind entschleunigt man einen Städtetrip automatisch. Es ging mir bei dem Besuch auch gar nicht um möglichst-viel-in-kurzer-Zeit-sehen, sondern um das Genießen einer anderen Umgebung mit meinen beiden Liebsten. Und Amsterdam macht es einem da wirklich leicht. Meine Favoriten als Sehenswürdigkeiten sind deswegen keine Museen (obwohl ich da wirklich auch gern in 1-2 reingegangen wäre), sondern folgende Dinge:
* Spazieren durch den Vondelpark
* Museumsplein, diesmal nur langschlendern, das nächste Mal auch mit Besuch!
* Frühstücken in den Grachten (allgemein rumschlendern in den Grachten, jede sieht schön aus!)
* Abgrasen der ganzen süßen Läden (siehe Shopping)
* Besuch auf dem Dach des Science Center Nemo = schönster Blick über die Stadt (später dann auch ein Besuch drinnen 😉 )
* Die geschockten Blicke wenn man mit Baby durch’s Rotlichtviertel läuft (keine Angst, Baby war im Tragetuch und ist nicht geschockt für’s Leben. War auch hell 😉 )

Shopping:

Es gibt wirklich UNGLAUBLICH viele süße Läden in Amsterdam. Vor allem für Interior-Liebhaber! Ganz weit vorn sind die Nine-Streets. Dort gibt es alles, was das Herz begehrt, auch gaaaanz viele Kinderläden ❤ Ich musste mir für Alex immer eine Ausrede einfallen lassen, wenn ich schon wieder in ein Geschäft wollte 😉 War aber relativ vernünftig, habt meine Ausbeute ja schon in diesem Post gesehen… Im Folgenden nur ein paar Adressen, aber es gibt wirklich sooo viele schöne Geschäfte, wenn man durch diese Gegenden schlendert!
* Nine Streets
* HaarlemSix and Sons, Store without a Home
* JordanAll the luck in the World, Anna + Nina

Allgemein habe ich festgestellt, dass man mit Kind natürlich etwas mehr Zeit braucht, aber ein Städtetrip ist trotzdem sehr gut machbar. Nach unserem Urlaub in Portugal wollen wir eventuell noch mal in 1-2 europäische Städte… mal schauen, ob es klappt. Ich freue mich auf jeden Fall darauf die Welt mit meinen beiden Männern weiter zu entdecken!!!!

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